{"id":1375,"date":"2011-10-19T09:42:09","date_gmt":"2011-10-19T07:42:09","guid":{"rendered":"https:\/\/f-finance.de\/?p=1375"},"modified":"2023-10-19T09:46:43","modified_gmt":"2023-10-19T07:46:43","slug":"was-muessen-recruiter-beachten-um-nicht-gegen-das-agg-zu-verstossen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/f-finance.de\/en\/was-muessen-recruiter-beachten-um-nicht-gegen-das-agg-zu-verstossen\/","title":{"rendered":"Was mu\u0308ssen Recruiter beachten, um nicht gegen das AGG zu versto\u00dfen?"},"content":{"rendered":"<p>Auf Bewerbungsunterlagen handschriftlich Ossi und ein Minus zu markieren und<br \/>\ndiese dann zur\u00fccksenden &#8211; so ungeschickt du\u0308rfte kaum ein Unternehmen aus<br \/>\nder Finanzindustrie sein. Aber das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)<br \/>\nh\u00e4lt manchen Fallstrick bereit. Das vor fu\u0308nf Jahren in Kraft getretene Gesetz hat<br \/>\nAuswirkungen auf das Verhalten von Recruitern, wenn sie Bewerbern absagen<br \/>\nmu\u0308ssen.<\/p>\n<p>Der Ossi-Vermerk fu\u0308hrte zwar tatschlich zu einem Verfahren vor dem<br \/>\nArbeitsgericht Stuttgart, die Bewerberin f\u00fchlte sich wegen ihrer ethnischen<br \/>\nHerkunft diskriminiert. Die Frau unterlag allerdings in der ersten Instanz, denn<br \/>\nOstdeutsche seien kein eigener Volksstamm, die Bezeichnung somit also keine<br \/>\nethnische Diskriminierung. Obwohl der Vermerk diskriminierend verstanden<br \/>\nwerden k\u00f6nne, falle er nicht unter die Definition des Gesetzes, auf die die<br \/>\nKl\u00e4gerin sich berufen hatte. Das Beispiel zeigt, wie kompliziert Fragen der<br \/>\nDiskriminierung und die zugeh\u00f6rige Rechtslage sind.<\/p>\n<p>Hintergrund: Das AGG<\/p>\n<p>Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gru\u0308nden der Rasse oder wegen<br \/>\nder ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung,<br \/>\neiner Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identit\u00e4t zu verhindern oder zu<br \/>\nbeseitigen, so Paragraf 1 des AGG. Was bedeutet das, wenn Bewerbern fu\u0308r eine<br \/>\nStelle abgesagt werden muss &#8211; eine Aufgabe, die zum Alltagsgesch\u00e4ft von<br \/>\nRecruitern geh\u00f6rt. Nach Auskunft der Antidiskriminierungsstelle des Bundes<br \/>\n(ADS), die 2006 mit dem AGG geschaffen wurde, darf eine Absage nicht an die<br \/>\nsechs genannten Gru\u0308nde fu\u0308r Benachteiligungen anknu\u0308pfen, diese nicht als<br \/>\nBegru\u0308ndung haben. Dies erscheint, das ist Kennern der Finanzbranche klar,<br \/>\nallerdings sowieso unwahrscheinlich. Eine gr\u00f6\u00dfere Gefahr fu\u0308r Verst\u00f6\u00dfe k\u00f6nnte in<br \/>\nder mittelbaren Bezugnahme liegen: So kann beispielsweise die Begru\u0308ndung<br \/>\n\u201eBewerberin ist keine Muttersprachlerin\u201c oder \u201emangelnde Sprachkenntnisse\u201c zur<br \/>\nVermutung fu\u0308hren, hier liege eine Benachteiligung wegen ethnischer Herkunft<br \/>\nvor. Das Unternehmen mu\u0308sste vor Gericht m\u00f6glicherweise beweisen, dass die<br \/>\nBeherrschung des Deutschen als Muttersprache eine wesentliche und<br \/>\nentscheidende Rolle bei der auszuu\u0308benden T\u00e4tigkeit spielt &#8211; was beispielsweise<br \/>\nim internationalen Umfeld einer Abteilung fu\u0308r Investment Banking schwer fallen<br \/>\nk\u00f6nnte. Erst recht dann, wenn dort Englisch Verkehrssprache ist und die<br \/>\nentsprechenden Sprachkenntnisse eines Bewerbers ausreichend sind. Das<br \/>\nfiktive Beispiel zeigt, dass die Tu\u0308cke einer AGG-konformen Absage im Detail<br \/>\nliegt &#8211; falls Unternehmen sich u\u0308berhaupt auf die Detail-Ebene begeben. Denn<br \/>\nviele sind mittlerweile dazu u\u0308bergegangen, ihre Absagen nicht mehr detailliert zu<br \/>\nbegru\u0308nden, aus Angst vor Klagen auf Schadensersatz oder Entsch\u00e4digung. Auch<br \/>\ndie ADS bedauert, dass die Befu\u0308rchtungen vieler Arbeitgeber dazu gefu\u0308hrt haben<br \/>\ndu\u0308rften, dass Absageschreiben standardisiert ausfallen, um schon von<br \/>\nvornherein keine Angriffsfl\u00e4chen fu\u0308r Diskriminierungsvorwu\u0308rfe zu bieten. Dabei<br \/>\nstellt ADS-Leiterin Christine Lu\u0308ders klar: \u201eDas AGG verbietet keineswegs,<br \/>\nAbsagen zu begru\u0308nden. Die Befu\u0308rchtungen erscheinen u\u0308bertrieben, denn das<br \/>\nGesetz hat keine Klagewelle ausgel\u00f6st.\u201c<\/p>\n<p>Aus der Praxis der Recruiter<\/p>\n<p>Und so dru\u0308cken es von eFinancialCareers befragte Recruiter aus: \u201eAbsagen<br \/>\nk\u00f6nnen wir aufgrund des AGG nicht begru\u0308nden. Jede Begru\u0308ndung w\u00e4re ein<br \/>\npotenzieller Grund fu\u0308r eine Klage. Daher nutzen wir Standardabsagen\u201c, sagt<br \/>\nSven Hennige, Managing Director Central Europe bei Robert Half International.<br \/>\nDiese Standardabsagen erfolgen stets schriftlich, unterscheiden sich aber<br \/>\ninhaltlich nach dem Grund fu\u0308r die Absage und dem Fortschritt im<br \/>\nBewerbungsprozess. So erh\u00e4lt beispielsweise nicht jeder abgelehnte Kandidat<br \/>\nein Schreiben mit dem Angebot, sich ku\u0308nftig wieder mit ihm in Verbindung zu<br \/>\nsetzen. Selbst bei den standardisierten schriftlichen Absagen ist Robert Half<br \/>\nInternational vorsichtig: \u201eAbsagen sollten so kurz und neutral wie m\u00f6glich<br \/>\ngehalten werden. Je ausfu\u0308hrlicher eine Absage begru\u0308ndet wird, desto<br \/>\nangreifbarer macht man sich\u201c, sagt Hennige. Meldet sich ein abgelehnter<br \/>\nBewerber telefonisch und fragt nach Gru\u0308nden, so r\u00e4t Hennige: \u201eDarauf sollte nur<br \/>\nsehr allgemein geantwortet werden. Bei Robert Half International hat sich seit<br \/>\ndem AGG die Rechtsabteilung in die Produktion von Absageschreiben<br \/>\neingeschaltet, fru\u0308her hat jeder Personalberater seine eigenen Absagen<br \/>\ngeschickt, ohne dass der Inhalt u\u0308berpru\u0308ft wurde\u201c, so Hennige. Trotz dieser<br \/>\nVorsicht sagt er aber auch: \u201eWir sehen uns als Partner fu\u0308r unsere Bewerber und<br \/>\ncoachen sie vor jedem Gespr\u00e4ch mit unseren Kunden. Und natu\u0308rlich geben wir<br \/>\nauch nach jedem Vorstellungsgespr\u00e4ch Feedback, wo Verbesserungspotenzial<br \/>\nsteckt.\u201c<\/p>\n<p>Aus der Selbsteinsch\u00e4tzung den Absagegrund herleiten<\/p>\n<p>Diesen Spagat zwischen vorsichtigem aber dennoch hilfreichem Feedback<br \/>\nversuchen auch andere Berater und Banken. Michael Page International sagt<br \/>\nBewerbern und Bewerberinnen grunds\u00e4tzlich telefonisch und meist auch<br \/>\nschriftlich ab. Dabei wird normalerweise auch eine inhaltliche Begru\u0308ndung<br \/>\ngegeben, so Director Konstantin A. Werner. Diese basiert auf dem Feedback,<br \/>\ndas Michael Page von seinen Kunden bekommt. \u201eKandidaten sind h\u00e4ufig ehrlich<br \/>\ndaran interessiert, warum es am Ende nicht gereicht hat und wollen aus der<br \/>\nvermeintlichen Niederlage etwas lernen. Deshalb versuchen wir generell eine<br \/>\nSelbsteinsch\u00e4tzung der Kandidaten zum Bewerbungsverlauf zu erhalten. Daraus<br \/>\nl\u00e4sst sich dann meistens auch schon der Grund der Absage seitens des<br \/>\npotenziellen Arbeitgebers ableiten\u201c, erkl\u00e4rt Werner das Vorgehen. Dabei k\u00f6nne<br \/>\nes aber durchaus auch zu \u201eAha-Effekten\u201c kommen, wenn das Selbstbild nur wenig mit dem Eindruck des Kunden u\u0308bereinstimmt. Hier k\u00f6nne es zu Problemen<br \/>\nkommen, so Werner. Denn \u201ees ist wichtig, dass auch der Kandidat, der den<br \/>\nZuschlag nicht erh\u00e4lt, ein positives Bild vom m\u00f6glichen Arbeitgeber hat. Sonst<br \/>\nwird er vermutlich in seinem Umfeld kein gutes Haar am Unternehmen lassen.\u201c<br \/>\nDurch das AGG k\u00f6nnten die Aussagen teilweise nicht mehr so konkret<br \/>\nausformuliert werden, auch k\u00f6nnten nicht immer alle Ablehnungsgru\u0308nde des<br \/>\nKunden an den Bewerber weitergereicht werden. \u201eDennoch versuchen wir immer<br \/>\neine Begru\u0308ndung zu liefern, mit der der Kandidat auch im Nachgang etwas<br \/>\nanfangen und aus der er lernen kann\u201c, erkl\u00e4rt Werner.<\/p>\n<p>Abgelehnte Bewerber sind Multiplikatoren<\/p>\n<p>Auch bei der Deutschen Bank wird schriftlich mit einheitlichen Formulierungen<br \/>\nabgesagt. \u201eAber sobald ein pers\u00f6nlicher Kontakt stattgefunden hat, bieten wir<br \/>\nzus\u00e4tzlich die Option fu\u0308r ein mu\u0308ndliches Feedback an\u201c, fu\u0308gt Anke Kirn, Leiterin<br \/>\nResourcing Deutschland, hinzu. \u201eWir geben uns viel Mu\u0308he, alle Bewerbungen<br \/>\nm\u00f6glichst zu\u0308gig zu bearbeiten, um den Eindruck eines Bewerbers positiv zu<br \/>\ngestalten. Denn uns ist bewusst, dass jeder Kandidat und jede Kandidatin<br \/>\nMultiplikator fu\u0308r uns als Arbeitgeber ist.\u201c<\/p>\n<p>Ebenso standardisierte und auf ihre AGG-Konformit\u00e4t gepru\u0308fte Absageschreiben<br \/>\nverwendet die Commerzbank, solange es noch nicht zum pers\u00f6nlichen Kontakt<br \/>\ngekommen ist. Denn: \u201eIn welcher Form wir Bewerbern absagen h\u00e4ngt davon ab,<br \/>\nin welchem Stadium der Bewerbungsphase sie sind. So erhalten Teilnehmer in<br \/>\nunseren Trainee-Auswahlverfahren von uns am Abend des Auswahltages ein<br \/>\nausfu\u0308hrliches, individuelles Feedback in einem etwa halbstu\u0308ndigen pers\u00f6nlichen<br \/>\nGespr\u00e4ch\u201c, sagt Isabell Uloth, Spezialistin fu\u0308r strategisches Personalmarketing<br \/>\nim Bereich Talent Management der Commerzbank. In diesen Gespr\u00e4chen<br \/>\n\u201eversuchen wir immer, die Ru\u0308ckmeldungen mit konkreten Beispielen zu belegen.<br \/>\nDafu\u0308r eignen sich insbesondere w\u00f6rtliche Zitate der Bewerber\u201c, so Uloth weiter.<br \/>\nAuch die Commerzbank wei\u00df um den Multiplikatoreffekt bei der Behandlung<br \/>\nabgelehnter Kandidaten und handelt danach: \u201eEs kommt immer wieder vor, dass<br \/>\nmehrere Bewerber das Auswahlverfahren fu\u0308r eine zu vergebende Stelle<br \/>\nbestehen. Dann mu\u0308ssen wir zun\u00e4chst eine Absage erteilen, bemu\u0308hen uns aber,<br \/>\nerfolgreichen Bewerbern ein anderes Angebot zu machen. Das ist uns bereits<br \/>\nh\u00e4ufig erfolgreich gelungen.\u201c<\/p>\n<p>AGG macht keine Einschr\u00e4nkungen<\/p>\n<p><strong>Thomas von Ciriacy-Wantrup<\/strong>, Partner bei <strong>Fricke Finance &#038; Legal<\/strong>, befolgt<br \/>\ndie Faustregel: Telefonische Absage nach pers\u00f6nlichem Gespr\u00e4ch des<br \/>\nBewerbers mit Fricke selbst oder mit dem Auftraggeber, in fru\u0308heren Stadien oder<br \/>\nbei sehr sp\u00e4t eintreffenden Bewerbungen auch schriftliche Absagen. Wer im<br \/>\nBewerbungsprozess sehr weit gekommen ist, \u201ehat nach M\u00f6glichkeit eine qualifizierte Absage verdient, aus der er fu\u0308r weitere Bewerbungsprozesse etwas<br \/>\nmitnehmen kann, wenn es Punkte gab, die der Bewerber besser machen kann\u201c,<br \/>\nso Ciriacy-Wantrup. Das AGG mache dabei keine Einschr\u00e4nkungen, allerdings<br \/>\nhabe sich mit dem Gesetz \u201edie Transparenz im Absagehandling nicht erh\u00f6ht.\u201c<br \/>\nUnd \u201ewenn Absagen sehr stark mit der Pers\u00f6nlichkeit des Kandidaten<br \/>\nzusammenh\u00e4ngen, ist die Besprechung von Details abzuw\u00e4gen, weil es sich hier<br \/>\num subjektive Einsch\u00e4tzungen in Bezug auf den Bewerber handelt.\u201c Um<br \/>\nabgelehnten Kandidaten detailliertes Feedback zu geben, sei man zudem h\u00e4ufig<br \/>\nauf den Input unserer Kunden angewiesen. Unternehmen verhalten sich hierbei<br \/>\nuns gegenu\u0308ber teilweise ebenfalls vorsichtig und gew\u00e4hren nicht immer<br \/>\nvollst\u00e4ndigen Einblick in die Gru\u0308nde fu\u0308r eine Absage.\u201c<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Es ist in der heutigen Gesch\u00e4ftswelt in der Regel selbstverst\u00e4ndlich, dass<br \/>\nMitarbeiter und Kandidaten diskriminierungsfrei behandelt werden sollen, erst<br \/>\nrecht in der teils stark internationalisierten Finanzindustrie. Aber gut gemeint ist<br \/>\nnicht immer auch gut gemacht. Auch wenn das AGG den Unternehmen wenig<br \/>\nkonkrete Vorschriften macht &#8211; in Sachen Absagen an abgelehnte Bewerber<br \/>\nu\u0308berhaupt keine &#8211; sind diese gut beraten, ihre Absageschreiben gru\u0308ndlich zu<br \/>\npru\u0308fen. Denn eine Klage wegen Diskriminierung kostet unter Umst\u00e4nden sehr<br \/>\nviel mehr Reputation als Geld und kann sich sogar dann \u00e4u\u00dferst sch\u00e4dlich fu\u0308r<br \/>\ndas Image erweisen, wenn es letztlich nicht zu einer Verurteilung kommt. Die<br \/>\nAnsichten der befragten Recruiter zeigen, dass es durchaus einen Spagat<br \/>\nzwischen m\u00f6glichst hoher juristischer Absicherung gegen Klagen und dem<br \/>\nWunsch nach individuellem Feedback gibt. Die meisten Befragten sagen aber<br \/>\nauch ganz klar, dass es durchaus Spielr\u00e4ume dafu\u0308r gibt. Und sie sind sich<br \/>\nbewusst, dass auch abgelehnte Bewerber und der Umgang mit ihnen zur guten &#8211;<br \/>\noder eben auch schlechten &#8211; Reputation als Arbeitgeber beitragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf Bewerbungsunterlagen handschriftlich Ossi und ein Minus zu markieren und <a href=\"https:\/\/f-finance.de\/en\/was-muessen-recruiter-beachten-um-nicht-gegen-das-agg-zu-verstossen\/\">&#8230; <br \/><span class=\"mehr-link\"><br \/>\u2192 Zum Artikel<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-1375","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1375","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1375"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1375\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1378,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1375\/revisions\/1378"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1375"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1375"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1375"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}