{"id":1352,"date":"2012-05-19T09:03:28","date_gmt":"2012-05-19T07:03:28","guid":{"rendered":"https:\/\/f-finance.de\/?p=1352"},"modified":"2023-10-19T09:05:54","modified_gmt":"2023-10-19T07:05:54","slug":"wie-sie-ihre-jobchancen-vermasseln-die-sieben-verbreitetsten-fehler-in-online-bewerbungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wie-sie-ihre-jobchancen-vermasseln-die-sieben-verbreitetsten-fehler-in-online-bewerbungen\/","title":{"rendered":"Wie Sie Ihre Jobchancen vermasseln: Die sieben verbreitetsten Fehler in Online-Bewerbungen"},"content":{"rendered":"<p><em>eFinancialCareers.de<\/em><\/p>\n<p>Sollte eine Bewerbung einem Gema\u0308lde von Raphael gleichen, wo jeder einzelne Pinselstricht sitzt? Diesen Eindruck gewinnt so mancher Kandidat nach der Lektu\u0308re von 500seigen Bewerbungsratgebern. Dabei scheint das Hauptproblem vielmehr darin zu bestehen, dass so manche Bewerbung eher einer Kinderzeichnung als einem Meisterwerk gleicht, was Kandidaten ihrer Traumstelle keinesfalls na\u0308her bringt. Daher haben wir bei Headhuntern nachgefragt, woru\u0308ber sie sich bei Online-Bewerbungen am meisten a\u0308rgern:<\/p>\n<p>1. Anrufe ko\u0308nnen negative Assoziationen wecken<\/p>\n<p>Ein gutes Beispiel stellt der in Bewerbungsratgebern verbreitete Tipp dar, den Recruiter vor einer Email erst einmal anzurufen, damit dieser sich den Namen merkt. Bei so etwas schla\u0308gt Headhunter <strong>Patrick Riske<\/strong> von <strong>Fricke Finance &amp; Legal<\/strong> in Frankfurt die Ha\u0308nde u\u0308ber den Kopf zusammen: \u201eWenn das schon mit dem beliebten Satz losgeht: \u201aDarf ich Ihnen mal erza\u0308hlen, was ich so gemacht habe, dann weckt das schon schlechte Assoziationen.\u201c Die Leute wu\u0308rden erst einmal 15 Minuten die eigene Lebensgeschichte erza\u0308hlen und dann fragen, ob sie auf die Stelle passen.<\/p>\n<p>Fu\u0308r Recruiter stelle dies oft Zeitverschwendung dar, da der Lebenslauf ohnehin zuna\u0308chst gesichtet werden mu\u0308sse. Denn einige Kandidaten neigten dazu, die problematischen Passagen in ihrem Werdegang am Telefon zu u\u0308bergehen. Kurz: Der vorschnelle Griff zum Telefonho\u0308rer wu\u0308rde den Beratern eher Zeit stehlen. \u201eDie Leute, die am Telefon kurz und pra\u0308gnant die richtigen Fragen stellen, ko\u0308nnen sich von den schlechten Kandidaten erheblich abheben\u201c, erga\u0308nzt Riske.<\/p>\n<p>Daher ist auch nicht jeder Anruf vor dem Versenden der Unterlagen tabu. \u201eIch finde es richtig, wenn die Bewerber anrufen und fragen, zu welchen Ha\u0308nden die Bewerbung gehen darf\u201c, entgegnet Manuel Rehwald von BiermannPartners in Frankfurt.<\/p>\n<p>2. Blo\u00df keine Massenemails versenden<\/p>\n<p>\u201eWer es ganz schlecht macht, schickt die Email mit dem CV gleich an 40 Berater\u201c, berichtet Riske. In einigen Fa\u0308llen seien sogar die Emailadressen anderer Headhunter enthalten. \u201eDas kommt durchaus o\u0308fters vor\u201c, betont der Headhunter. U\u0308berdies wu\u0308rden Emails an die falschen Zielpersonen gesendet, der Name falsch geschrieben oder die Emails seien so allgemein gehalten, dass es sich nur um eine Massenemail handeln ko\u0308nne.<\/p>\n<p>\u201eBei Online-Bewerbungen wird \u2013 wie bei herko\u0308mmlichen Bewerbungen auch \u2013 sehr viel mit Templates gearbeitet, nur mit weniger Sorgfalt\u201c, beobachtet Gunnar Belden von der Executive Search Firma DIS Consulting in Frankfurt. So lie\u00dfe sich an falschen Namen oder an einem Wirrwarr aus Schrift-Typen und Gro\u0308\u00dfen leicht erschlie\u00dfen, dass mit mangelnder Sorgfalt und Aufmerksamkeit gearbeitet werde. \u201eDies disqualifiziert einen Bewerber, da es einen Ru\u0308ckschluss auf eingeschra\u0308nkte Professionalita\u0308t des Kandidaten zula\u0308sst\u201c, unterstreicht Belden.<\/p>\n<p>3. Mangelnde Qualifikation fu\u0308r die Stelle<\/p>\n<p>\u201eHa\u0308ufig bringen die Bewerber nicht die Qualifikation fu\u0308r die entsprechende Stelle mit\u201c, beobachtet Rehwald. Dafu\u0308r seien aber auch die derzeitigen Umbru\u0308che auf dem Arbeitsmarkt mitverantwortlich. Durch den Personalabbau in Capital Markets bewerben sich z.B. viele Investmentbanker fu\u0308r Stellen im Asset Management. \u201eDas kann gut gehen, muss es aber nicht\u201c, sagt Rehwald. Die Investmentbanker seien \u201edeal-orientiert\u201c und daher eher kurzfristig denkend ausgerichtet. Dagegen ha\u0308tten Asset Manager die langfristige Perspektive im Auge. \u201eDas ist nicht schlecht, aber es handelt sich meist um einen anderen Menschenschlag\u201c, erga\u0308nzt Rehwald.<\/p>\n<p>4. Zu lange Anschreiben<\/p>\n<p>\u201eJe la\u0308nger das Anschreiben ist, desto sta\u0308rker hat man den Eindruck, dass der Bewerber Zweifel hegt, ob er wirklich fu\u0308r die Stelle geeignet ist\u201c, sagt Mirja Linke von Deininger Consulting in Frankfurt. Daher sollte das Anschreiben kurz und pra\u0308gnant ausfallen. \u201eEs genu\u0308gt vo\u0308llig, wenn der Bewerber in zwei oder drei Sa\u0308tzen auf den Punkt bringt, warum er sich bewirbt und wo die U\u0308bereinstimmung zwischen Erfahrungen und Anforderungen liegen\u201c, erga\u0308nzt Linke.<\/p>\n<p>5. Zu lange Lebensla\u0308ufe<\/p>\n<p>Auch bei Lebensla\u0308ufen ra\u0308t Linke zur Ku\u0308rze. Es reiche zuna\u0308chst aus, wenn sich Kandidaten auf Ausbildung, Berufsstationen und die gegenwa\u0308rtige Position begrenzen. Daher sei ein Lebenslauf von ein bis zwei Seiten ausreichend. Falls der Empfa\u0308nger weitere Informationen beno\u0308tigt, wird er sie ohnehin anfordern. Ein Recruiter wu\u0308rde bei der ersten Sichtung erst einmal nur pru\u0308fen, ob der Kandidat u\u0308berhaupt in Frage kommt und anschlie\u00dfend ein detailgenaues Screening vornehmen. \u201eMancher Bewerber erliegt dem Irrtum: Je voller er den Lebenslauf packt, desto besser kommt dies an\u201c, sagt Linke. Im Arbeitsalltag mu\u0308ssen die Lebensla\u0308ufe jedoch rasch gesichtet werden.<\/p>\n<p>6. Die Handynummer fehlt<\/p>\n<p>Oftmals enthielten Emails und Lebensla\u0308ufe keine Telefonnummer. \u201eDas ist a\u0308rgerlich, denn dann muss man erst eine Email zuru\u0308cksenden und fragen, wann es zeitlich passt\u201c, sagt Riske. Die Hintergrundu\u0308berlegung dabei: Die Kandidaten wollen wa\u0308hrend der Arbeitszeit nicht angerufen werden. Doch diese Befu\u0308rchtung sei unbegru\u0308ndet. \u201eWenn ein guter Berater anruft, dann fragt er immer als erstes, ob es passt\u201c, sagt Riske.<\/p>\n<p>7. Zu gro\u00dfe Email-Anha\u0308nge<\/p>\n<p>Laut Riske verstopfen Kandidaten gelegentlich den Email-Eingang mit Bewerbungen von 20 Megabyte. Falls die Anha\u0308nge zum Lebenslauf- wie Uni- Diplome oder Arbeitszeugnisse \u2013 zu gro\u00df ausfielen, ko\u0308nnen Sie auch zur Not vorerst weggelassen werden. Die Kandidaten ko\u0308nnten kurz darauf hinweisen, die Dokumente im Bedarfsfall nachzureichen.<\/p>\n<p>\u201eEs gibt mittlerweile viele Tools, um die Email auf eine handelbare Gro\u0308\u00dfe zu bringen\u201c, erga\u0308nzt Belden. Auch Recruiter wu\u0308rden immer ha\u0308ufiger mit mobilen Endgera\u0308ten arbeiten: \u201eUnd fu\u0308r ein iPhone stellt eine 35 Megabyte gro\u00dfe Email schon eine Herausforderung dar\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>eFinancialCareers.de Sollte eine Bewerbung einem Gema\u0308lde von Raphael gleichen, wo <a href=\"https:\/\/f-finance.de\/en\/wie-sie-ihre-jobchancen-vermasseln-die-sieben-verbreitetsten-fehler-in-online-bewerbungen\/\">&#8230; <br \/><span class=\"mehr-link\"><br \/>\u2192 Zum Artikel<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-1352","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1352","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1352"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1352\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1353,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1352\/revisions\/1353"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1352"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1352"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1352"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}