{"id":1318,"date":"2015-01-16T10:32:31","date_gmt":"2015-01-16T09:32:31","guid":{"rendered":"https:\/\/f-finance.de\/?p=1318"},"modified":"2023-10-16T10:36:12","modified_gmt":"2023-10-16T08:36:12","slug":"gehaelter-trotzen-hartnaeckig-rauer-see","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/f-finance.de\/en\/gehaelter-trotzen-hartnaeckig-rauer-see\/","title":{"rendered":"Geha\u0308lter trotzen hartna\u0308ckig rauer See"},"content":{"rendered":"<p><em>Deutsche Pensions &#038; Investmentnachrichten<\/em><\/p>\n<p>Finanzkrise, Marktkonsolidierung und Kostensparprogrammen zum Trotz: Das Verdienst-Niveau im Asset Management bleibt hoch. Kirsten Ku\u0308cherer sprach mit Headhuntern u\u0308ber die Geha\u0308lter und den Personalmarkt im institutionellen Asset Management.<\/p>\n<p><strong>Patrick Riske, Partner bei Fricke Finance &#038; Legal<\/strong> und spezialisierter Personalberater im institutionellen Asset Management, bringt es auf den Punkt: \u201eFu\u0308r mich perso\u0308nlich ist es u\u0308berraschend, dass trotz Finanzkrise, Marktkonsolidierung und Kosteneinsparungen die Geha\u0308lter in der Branche immer noch auf einem hohen Niveau liegen.\u201c Die Boni seien zwar etwas gesunken, aber so manches Unternehmen habe vor ein paar Jahren die Fixgeha\u0308lter erho\u0308ht. \u201eDie Personen in der Branche verdienen immer noch weit u\u0308berdurchschnittlich\u201c, so Riske weiter. Selbst in der Finanzkrise seien die Fixgeha\u0308lter nicht wirklich gefallen. Er prophezeit: \u201eDie Boni werden wieder etwas steigen, werden aber nicht mehr auf das Niveau der Vorkrisenzeit anwachsen.\u201c Insgesamt sieht Riske auf dem Markt fu\u0308r institutionelles Asset Management einen Verdra\u0308ngungswettbewerb. \u201eEs sind einfach zu viele Player am Markt, auch aus dem Ausland.\u201c Allerdings findet die Produktion der Produkte bei ausla\u0308ndischen Asset Managern oft au\u00dferhalb Deutschlands statt, wohingegen in Deutschland selbst oft nur Marketing und Vertrieb sitzen.<\/p>\n<p><strong>Arbeitnehmermarkt Backoffice<\/strong><\/p>\n<p>Fu\u0308r Wechselwillige sieht er alles in Front-office-Na\u0308he als schwierig an. \u201eIm Back- office mit regulatorischem Bezug stehen die Chancen dagegen gut\u201c, so Riske. \u201eBack-office ist derzeit ein Arbeitnehmermarkt, da finden die Leute recht schnell einen (neuen) Job.\u201c Auch Sales biete gute Chancen. Die Anzahl der Sales-Leute in Deutschland im institutionellen Bereich scha\u0308tzt er auf etwa 200. \u201eDoch da muss man sich immer fragen: Warum sollte ein erfolgreicher Vertriebler wechseln, der sehr gute Zahlen bringt und dementsprechend sehr gut verdient?\u201c Senior-Institutional-Sales-Mitarbeiter verdienen laut Riske ab fu\u0308nf Jahren Berufserfahrung 100.000 bis 140.000 Euro fix plus Bonus, Median 120.000 Euro plus Bonus. \u201eBei deutschen Instituten betra\u0308gt der Bonus 20 bis 30 Prozent, bei angelsa\u0308chsischen 100 Prozent oder mehr.\u201c Im Wholesale-Bereich sei die Bezahlung etwas geringer, mit einem Fixum von 80.000 bis 120.000 Euro, Median 100.000 Euro plus Bonus.<\/p>\n<p><strong>Mehr verdienen im Sales<\/strong><\/p>\n<p>Retail Sales liege noch mal eine Stufe darunter, Median 80.000 Euro plus Bonus. \u201eWer im Sales richtig viel verdienen will, der sollte eher zu einem ausla\u0308ndischen Haus gehen und da von der Tendenz her zu kleineren Unternehmen\u201c, empfiehlt Riske. Dabei mu\u0308sse man sich aber bewusst sein, dass klassischerweise bei angelsa\u0308chsisch gepra\u0308gten Unternehmen der Druck, Assets zu bringen, auch gro\u0308\u00dfer sei als bei deutschen Ha\u0308usern, die doch oft fu\u0308r die Erreichung der Ziele mehr Zeit einra\u0308umen wu\u0308rden und die Arbeitslast und den Druck eher auf ein Team denn auf den Einzelnen verlagern. Einen Senior Portfolio Manager sieht er bei 120.000 Euro plus circa 50 Prozent Bonus, Senior Risk Manager bei 70.000 bis 80.000 Euro fix plus 10 bis 20 Prozent Bonus, a\u0308hnlich im Bereich Compliance. Wechselt ein Senior Portfolio Manager auf die Kundenseite, also zu einem institutionellen Investor, ist ein sechsstelliges Fixum eher die Ausnahme. \u201eEs gibt nur ganz wenige Adressen, die bereit sind, das zu zahlen\u201c, sagt Riske.<\/p>\n<p>Hart wird es seiner Meinung nach fu\u0308r Buy-Side-Analysten: \u201eDer Job stirbt einfach aus.\u201c Vieles, was Buy-Side-Analysten machten, ka\u0308me heute aus der Sell-Side als Service. Im internationalen Vergleich beziffert Riske die Bruttogeha\u0308lter in Zu\u0308rich auf etwa 20 Prozent ho\u0308her als in Deutschland, London mit bis zu 50 Prozent mehr. \u201eDoch die Attraktivita\u0308t beider Standorte hat nachgelassen. Auch wenn es gut fu\u0308r den Lebenslauf ist und wenn man dort mehr verdient.\u201c In der Schweiz liege das beispielsweise daran, dass man als Deutscher auch mal auf Ablehnung sto\u00dfe.<\/p>\n<p><strong>Regulierung als Treiber<\/strong><\/p>\n<p>Als weiteren wichtigen Trend sieht der Personalberater die zunehmende Regulierung, die die Branche trifft. \u201eMit der Konsequenz, dass in diesem Bereich mehr Personal gesucht wird, als vorhanden ist \u2013 mit der entsprechenden Erfahrung. Das umfasst Positionen im Bereich Compliance, Risikomanagement, Risikocontrolling, Revision und Legal.\u201c Doch selbst Sales-Mitarbeiter seien von der zunehmenden Regulatorik in ihrem Gescha\u0308ft betroffen. Dem stimmt auch Dr. Karin Schambach zu; sie geho\u0308rt zu dem sechsko\u0308pfigen Gru\u0308ndungsteam von Indigo Headhunters, wo sie den Bereich Asset und Wealth Management verantwortet. Auch sie sieht die Regulierung als Kraft, die den Markt treibt. Den Asset Managern sei sehr bewusst, wie abha\u0308ngig sie in ihrem Gescha\u0308ftsmodell von der Regulierung sind. \u201eSie nehmen das Thema ernst, und wir sehen die Auswirkungen bereits seit Jahren in der Rekrutierung. Im ersten Schritt wurden schlagkra\u0308ftige Teams im Bereich Recht und Compliance aufgebaut.\u201c Diese Teams stu\u0308nden nun weitgehend. \u201eDafu\u0308r wird heute das Thema Lobbyarbeit sta\u0308rker fokussiert, um fru\u0308hzeitig Einfluss auf Diskussionen zum Thema Regulierung zu nehmen. Lobbyisten mit gutem Zugang nach Bru\u0308ssel und Berlin stehen hoch im Kurs.\u201c<\/p>\n<p><strong>Auswirkungen der Regulierung<\/strong><\/p>\n<p>Auswirkungen habe die Regulierung natu\u0308rlich auch auf die Ressourcen in den klassischen Frontoffice-Positionen wie dem Portfolio Management und Vertrieb. \u201eAbgesehen von den regulatorischen Anforderungen in der Umsetzung einer Investment-Strategie sind natu\u0308rlich auch die Gehaltszahlungen von den Neuerungen betroffen: Weil Bonuszahlungen in der Regel nicht mehr sofort und in cash erfolgen, ist das Fixgehalt wichtiger denn je. Im Ergebnis sind die Fixgeha\u0308lter in den letzten Jahren weiter gestiegen\u201c, sagt Schambach.<\/p>\n<p><strong>Dynamischer Markt<\/strong><\/p>\n<p>Am Markt insgesamt sieht sie eine enorme Dynamik. \u201eEine vergleichbare Entwicklung hatten wir seit 2007 nicht mehr.\u201c Treiber seien vor allem neue Marktteilnehmer, die die Zahl der Sales-Mitarbeiter steigen lassen. Wenn sich Mitarbeiter derzeit vera\u0308ndern, wu\u0308rden sie nicht nur auf das Geld schauen. \u201eDa geht es um ein anderes Umfeld \u2013 darum, inwiefern die neue Position einen Mehrwert bietet, beispielsweise in Sachen Aktionsradius, Mitarbeiterfu\u0308hrung, neue Inhalte und Produkte\u201c, erkla\u0308rt Schambach. Arbeitgeber im institutionellen Asset Management suchen auch gezielt nach zusa\u0308tzlichen Kompetenzen, nach Vera\u0308nderungskraft. Vera\u0308nderungen sind daru\u0308ber hinaus im Vertrieb zu erkennen. \u201eDer Vertrieb wird deutlich professioneller\u201c, so Schambach. \u201eEr wird immer mehr inhaltlicher Vertrieb; somit wechseln manchmal auch Mitarbeiter aus dem Portfolio Management in den Vertrieb, der dann natu\u0308rlich auch mehr zahlt.\u201c Als Tipp fu\u0308r jemanden, der das gro\u00dfe Rad drehen will, gibt sie Folgendes mit auf den Weg: \u201eEr sollte zu einem ausla\u0308ndischen Asset Manager wechseln, und zwar zu einem, der sein Gescha\u0308ft hier gerade aufbaut, und nicht zu einem, der sein Gescha\u0308ft verteidigen muss; schlie\u00dflich wird er nach \u201aNet Inflows\u2018 bezahlt.\u201c<\/p>\n<p><strong>Hohe Eintrittsbarrieren<\/strong><\/p>\n<p>Wegen der wachsenden Komplexita\u0308t sind die Eintrittsbarrieren in den institutionellen Vertrieb heute ho\u0308her denn je. Schambach erkla\u0308rt dazu: \u201eDer Beratungsanspruch und zum Teil auch Beratungsbedarf institutioneller Kunden ist so hoch, dass nur ein erfahrener Vertriebler dem gerecht werden kann.\u201c Folglich steigt die Nachfrage nach erfahrenen Seniors. \u201eGleichzeitig beobachten wir aber, dass wenig \u2013 und wir denken zu wenig \u2013 in den Nachwuchs investiert wird.\u201c Der Markt drehe sich also um sich selbst, was zu einem Wettbewerb um knappe Ressourcen fu\u0308hrt. \u201eEin Ende ist hier nicht in Sicht. Scho\u0308n fu\u0308r diejenigen, die hei\u00df umworben werden, denn bei ihnen sind die Geha\u0308lter weiter gestiegen\u201c, so Schambach.<\/p>\n<p><strong>Ho\u0308here Geha\u0308lter fu\u0308r Compliance und Risikomanagement<\/strong><\/p>\n<p>Eine derzeit positive Entwicklung, vor allem im Sales-Bereich, sieht auch Tanja Apel-Mitchell, Director, Continental Europe &#038; Middle East bei eFinancialCareers: \u201eNeben Institutional Sales intensiviert sich auch immer mehr die Suche nach Experten fu\u0308r Wholesales.\u201c Nach Fachkra\u0308ften fragen hier neben deutschen Finanzha\u0308usern zunehmend auch gro\u00dfe ausla\u0308ndische Player, die den Markteintritt in Deutschland planen. Eine andere Entwicklung sei es, dass beispielsweise alternative Produkte und Fonds auf dem Markt angeboten oder traditionelle Anlageprodukte neu aufgelegt wu\u0308rden. \u201eHierzu werden spezielle Profile gesucht, u\u0308berwiegend in der Produktentwicklung und im Portfolio Management\u201c, so Apel-Mitchell.<\/p>\n<p><strong>Gefragt: Mitarbeiter in Compliance und Risikomanagement<\/strong><\/p>\n<p>Deutlich gewachsen ist ihrer Meinung nach die Nachfrage nach Mitarbeitern fu\u0308r Compliance und Risikomanagement, insbesondere im Bereich Fru\u0308hwarn- und Kontrollsysteme. \u201eKein Wunder, dass im unmittelbaren Umfeld der Asset- Management- und Investment-Management-Branche die Geha\u0308lter fu\u0308r Compliance und Risikomanager im Gefolge der Finanzkrise gestiegen sind.\u201c Ein Compliance-Verantwortlicher kann nach einer Erhebung des Personalvermittlers Robert Walters zwischen 184.000 und 386.000 Euro erwarten. Die Geha\u0308lter fu\u0308r Einsteiger und Associates belaufen sich auf 44.000 bis zu 59.000 Euro und steigen bis zum Vice President auf 88.000 bis 143.000 Euro an.<\/p>\n<p><strong>Gru\u0308nde fu\u0308r Jobwechsel<\/strong><\/p>\n<p>Was Wechselgru\u0308nde von Managern angeht, meint Apel-Mitchell: \u201eIm Durchschnitt arbeiten Manager fu\u0308nf bis sieben Jahre im Asset Management, bis ein Wechsel stattfindet. Oftmals suchen sie nach einer neuen beruflichen Herausforderung oder wollen sich neu orientieren. Doch die am ha\u0308ufigsten hierfu\u0308r genannten Gru\u0308nde zielen auf eine bessere Balance zwischen Arbeits- und Privatleben.\u201c<\/p>\n<p><strong>Work-Life-Balance im Asset Management?<\/strong><\/p>\n<p>Findet Work-Life-Balance Einzug ins institutionelle Asset Management? Apel- Mitchell dazu: \u201eIm Asset Management ist die Auslastung mit circa 60 Stunden die Woche deutlich entspannter als im Investment Banking, wo teilweise 90 Stunden geleistet werden.\u201c Allerdings vera\u0308ndern sich auch hier die Anspru\u0308che der Bewerber und Arbeitgeber. So erwarten vor allem Young Professionals und Absolventen neben den klassischen Anreizen auch zunehmend eine ausgewogene Work-Life-Balance, Teamzusammenhalt sowie erfu\u0308llende Aufgaben. So haben zahlreiche Unternehmen bereits alternative Arbeitszeitenmodelle als Incentive in ihr Portfolio genommen. \u201eMitarbeiter du\u0308rfen beispielsweise ihre Arbeitszeit flexibel gestalten, ko\u0308nnen Teilzeitmodelle oder eine Auszeit, das sogenannte Sabbatical, in Anspruch nehmen\u201c, sagt Apel- Mitchell. Auch Programme zur Fo\u0308rderung der Gesundheit und Fitness oder Unterstu\u0308tzung durch Kinderbetreuungs- und Pflege-angebote wu\u0308rden immer beliebter.<\/p>\n<p><strong>Die Rolle der Frauen<\/strong><\/p>\n<p>Und wie sieht es mit Frauen im Asset Management aus? Laut einer Sichtung der weltweit 1,2 Millionen Lebensla\u0308ufe in den eFinancialCareers-Datenbanken finden sich derzeit im Asset Management lediglich 18 Prozent Frauen. Damit schneidet Deutschland im Vergleich zu anderen La\u0308ndern schlecht ab. Apel-Mitchell scha\u0308tzt: \u201eKurzfristig einen ho\u0308heren Frauenen-Anteil in Fu\u0308hrungspositionen im Asset Management zu realisieren, du\u0308rfte jedoch mehr als schwierig werden.\u201c In den vergangenen Jahren haben sich nur wenige Finanzha\u0308user versta\u0308rkt um Frauenfo\u0308rderung bemu\u0308ht, dadurch gibt es derzeit nur wenige Kandidatinnen, die schnell aufru\u0308cken ko\u0308nnen. Umso mehr bemu\u0308he man sich nun, Frauen auf Junior Level einzustellen und langfristig an die jeweilige Gesellschaft zu binden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche Pensions &#038; Investmentnachrichten Finanzkrise, Marktkonsolidierung und Kostensparprogrammen zum Trotz: <a href=\"https:\/\/f-finance.de\/en\/gehaelter-trotzen-hartnaeckig-rauer-see\/\">&#8230; <br \/><span class=\"mehr-link\"><br \/>\u2192 Zum Artikel<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-1318","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1318","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1318"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1318\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1319,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1318\/revisions\/1319"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1318"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1318"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1318"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}