{"id":1300,"date":"2017-05-16T10:07:05","date_gmt":"2017-05-16T08:07:05","guid":{"rendered":"https:\/\/f-finance.de\/?p=1300"},"modified":"2023-10-16T10:09:55","modified_gmt":"2023-10-16T08:09:55","slug":"10-punkte-die-sie-vor-einem-jobwechsel-beachten-muessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/f-finance.de\/en\/10-punkte-die-sie-vor-einem-jobwechsel-beachten-muessen\/","title":{"rendered":"10 Punkte, die Sie vor einem Jobwechsel beachten mu\u0308ssen"},"content":{"rendered":"<p><em>eFinancialCareers.de<\/em><\/p>\n<p>Unternehmen schauen sich Bewerber ganz genau an. Ein Personalberater berichtet sogar, einmal u\u0308ber 30 Vorstellungsgespra\u0308che durchgefu\u0308hrt zu haben \u2013 mit demselben Kandidaten bei demselben Unternehmen, wohlgemerkt. Dagegen versa\u0308umt so mancher Bewerber sich den potenziellen Arbeitgeber genau anzuschauen. Dabei lassen schon mit einer kleinen Internetrecherche bo\u0308se U\u0308berraschungen vermeiden.<\/p>\n<p>1. Recherchieren Sie gru\u0308ndlich<\/p>\n<p>Den Anfang von allem stellt eine eingehende Google-Recherche zu dem Unternehmen dar. \u201eWenn es negative Presse gibt, muss dies nicht unbedingt gegen<br \/>\nden Arbeitgeber sprechen. Es macht Sinn, das Unternehmen damit zu konfrontieren und zu sehen, wie es damit umgeht\u201c, ra\u0308t Headhunter David Kitzinger von Badenoch &#038; Clark in Luxemburg. \u201eEine Krise bietet regelma\u0308\u00dfig auch Chancen.\u201c<\/p>\n<p>Weiter empfiehlt Kitzinger in seinen beruflichen Netzwerken nach Leuten zu suchen, die beim fraglichen Unternehmen arbeiten oder gearbeitet haben. Auf diese Weise lie\u00dfen sich Hintergrundinformationen aus erster Hand gewinnen. \u201eNicht zuletzt ko\u0308nnen Sie auch uns Headhunter ausquetschen\u201c, sagt Kitzinger. Zwar ha\u0308tten Personalberater ein Eigeninteresse, die Stelle zu besetzen, dennoch seien sie so \u201etransparent\u201c, mo\u0308gliche Probleme anzusprechen.<\/p>\n<p>2. Schauen Sie sich die Gru\u0308nde fu\u0308r die Besetzung genau an<\/p>\n<p>Besonders im Transaktionsgescha\u0308ft wie z.B. in M&#038;A empfiehlt Headhunter <strong>Thomas von Ciriacy-Wantrup<\/strong> von <strong>Fricke Finance &#038; Legal<\/strong> in Frankfurt sich sein eigenes Urteil zu bilden. \u201eSchauen Sie sich an, welche Transaktionen in der Pipeline sind\u201c, sagt von Ciriacy-Wantrup. Vor allem angelsa\u0308chsische Ha\u0308user wu\u0308rden schon bei ersten Anzeichen fu\u0308r Neugescha\u0308ft vorschnell Personal aufbauen. Falls sich dann die Hoffnungen zerschlagen, wu\u0308rde Personal ebenso schnell wieder abgebaut.<\/p>\n<p>Weiter sollten sich Interessenten informieren, weshalb die Stelle besetzt wird und wieso ggf. der alte Mitarbeiter gegangen ist. Tendenziell seien die Risiken bei Nachbesetzungen von Stellen geringer als bei neu geschaffenen. \u201eDadurch entstehen dem Unternehmen keine gro\u00dfen zusa\u0308tzlichen Kosten\u201c, kommentiert von<br \/>\nCiriacy-Wantrup.<\/p>\n<p>3. Stellt der neue Job einen Karriereschritt dar?<\/p>\n<p>Laut Kitzinger sollten sich Bewerber genau u\u0308berlegen, ob die Stelle tatsa\u0308chlich einen Schritt voran darstellt: \u201eEs muss einen Aspekt geben, wodurch Sie sich in Ihrer Karriere weiterentwickeln, indem Sie beispielsweise ein kleines Team leiten oder neue Aufgaben u\u0308bernehmen.\u201c Jeder Bewerber sollte bedenken, was die Stelle fu\u0308r ihn kurz-, mittel- und langfristig bedeutet.<\/p>\n<p>4. Wie ist das Team aufgebaut<\/p>\n<p>Weiter sollten Kandidaten sich das fragliche Team bei dem neuen Arbeitgeber in spe genau anschauen. \u201eWie viele Mitarbeiter za\u0308hlt das Team, welche Werdega\u0308nge weisen die Mitglieder auf und vor allem, auf welchen Karrierestufen arbeiten sie?\u201c, fragt von Ciriacy-Wantrup. \u201eWenn es nur zwei Chefs und Sie gibt, dann bleibt die ganze Arbeit an Ihnen ha\u0308ngen.\u201c<\/p>\n<p>Personalberater Raphael Rosenfeld von Argos Advisors in Mu\u0308nchen empfiehlt sich die Verweildauer im Unternehmen ganz genau anzuschauen. \u201eWenn das Team ganz jung und nur kurze Zeit dabei ist, dann muss das nichts Schlimmes bedeuten, wenn<br \/>\nes sich zum Beispiel um ein junges dynamisches Unternehmen handelt\u201c, sagt Rosenfeld. \u201eEs kann aber auch ein schlechtes Zeichen darstellen.\u201c<\/p>\n<p>5. Wo sind die ehemaligen Mitarbeiter untergekommen<\/p>\n<p>Ob der neue Arbeitgeber eine gute oder schlechte Adresse ist, la\u0308sst sich oft aus den Werdega\u0308ngen der ehemaligen und aktuellen Mitarbeiter ablesen. \u201eWo sind die ehemaligen Mitarbeiter untergekommen und wie lange haben sie vorher bei dem Unternehmen gearbeitet. Und wie sieht der interne Karrierepfad der aktuellen Mitarbeiter aus.\u201c, ra\u0308t Rosenfeld. \u201eWichtig sind nicht nur die externen Karriereleitern, sondern selbstversta\u0308ndlich auch die internen Entwicklungsmo\u0308glichkeiten.\u201c Derartige Fragen lie\u00dfen sich heute mit einer kleinen Google-Recherche oder dem Blick in die einschla\u0308gigen sozialen Netzwerke rasch beantworten.<\/p>\n<p>6. Kla\u0308ren Sie Unternehmenskultur und Arbeitsrhythmus<\/p>\n<p>Kultur und Arbeitszeiten fallen je nach Arbeitgeber und Sektor recht unterschiedlich aus. Wer aus Transaction Services einer der Big 4 ins M&#038;A-Team einer Investmentbank wechsle, mu\u0308sse auf la\u0308ngere Arbeitszeiten gefasst sein, sagt von Ciriacy-Wantrup. Wer das nicht mo\u0308chte, werde dort nicht viel Freude haben.<\/p>\n<p>Daru\u0308ber hinaus fallen in einigen Bereichen die Arbeitszeiten sehr lang aus wie z.B. im Investment Banking. Daher ra\u0308t Rosenfeld dazu, die Profile der Teammitglieder dahingehend zu pru\u0308fen, ob man sich z.B. vorstellen ko\u0308nne, mit den fraglichen Personen nach der Arbeit essen zu gehen. Wer mit den neuen Kollegen gut auskomme, dem falle auch der Arbeitsalltag leichter.<\/p>\n<p>7. Sprechen Sie Ihre Optionen durch<br \/>\n\u201eSie sollten mit mindestens zwei Vertrauten Ihre Optionen durchsprechen\u201c, empfiehlt unterdessen Karrierecoach Gunnar Belden von der Maturias Personalberatung in Potsdam. Eine Entscheidung im stillen Ka\u0308mmerlein falle womo\u0308glich nicht objektiv aus. Die Auswahl dieser Vertrauten stelle allerdings keine kleine Herausforderung dar. Denn oft go\u0308nnen Bekannte einem die neue Chance nicht, zumal wenn sie mit einem Gehaltssprung einhergeht. Daru\u0308ber hinaus scheuten viele Leute die Verantwortung, die mit dem Rat zu einem Jobwechsel verbunden sei, und wu\u0308rden daher oft lieber abraten. \u201eSie sollten sich der Objektivita\u0308t und der Zugewandtheit Ihrer Berater sicher sein\u201c, fasst Belden zusammen.<\/p>\n<p>8. Das Gehalt muss steigen<\/p>\n<p>Ein Jobwechsel ohne eine Gehaltsanhebung mache selten Sinn. Mit jedem Wechsel sei notwendigerweise ein Risiko verbunden, dass durch eine Gehaltsanhebung ausgeglichen werde, sagt Belden. Umgekehrt seien Gehaltspru\u0308nge ohne einen Wechsel wesentlich schwerer zu erzielen.<\/p>\n<p>9. Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen und tro\u0308deln Sie nicht<\/p>\n<p>Belden ra\u0308t sich fu\u0308r die Entscheidung ein wenig Zeit zu nehmen. \u201eBei einem Arbeitgeberwechsel handelt es sich immerhin um eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben\u201c, betont der Karrierecoach. \u201eFallen Sie also nicht auf dem Schna\u0308ppcheneffekt herein und entscheiden Sie nicht vorschnell.\u201c Umgekehrt sollte sich ein Bewerber aber auch nicht zu lange Zeit lassen, weil ansonsten der Arbeitgeber abspringen ko\u0308nne. \u201eDaru\u0308ber hinaus spricht die Geschwindigkeit der Entscheidung fu\u0308r Ihre Wertscha\u0308tzung gegenu\u0308ber dem Arbeitgeber. Und Wertscha\u0308tzung stellt einen wichtigen Faktor dar, wenn man bei einem neuen Arbeitgeber anfa\u0308ngt.\u201c<\/p>\n<p>10. Achten Sie aufs Bauchgefu\u0308hl<\/p>\n<p>Bevor die Entscheidung ansteht, haben die meisten Bewerber bereits eine ganze Reihe von Vorstellungsgespra\u0308chen hinter sich. Rosenfeld ra\u0308t, diese Gespra\u0308che nicht als Fragestunde des Arbeitgebers misszuverstehen. Vielmehr sollte ein Kandidat von sich aus offene Fragen aktiv ansprechen. \u201eWenn die Gespra\u0308chsatmospha\u0308re positiv ist, kann man die genannten Fragen durchaus stellen\u201c, sagt Rosenfeld. \u201eAm Ende bleibt einem nichts anderes u\u0308brig, als auf sein Bauchgefu\u0308hl zu ho\u0308ren.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>eFinancialCareers.de Unternehmen schauen sich Bewerber ganz genau an. 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