{"id":1296,"date":"2017-07-16T10:00:56","date_gmt":"2017-07-16T08:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/f-finance.de\/?p=1296"},"modified":"2023-10-16T10:03:31","modified_gmt":"2023-10-16T08:03:31","slug":"die-verheerendsten-karrierefehler-von-bankern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/f-finance.de\/en\/die-verheerendsten-karrierefehler-von-bankern\/","title":{"rendered":"Die verheerendsten Karrierefehler von Bankern"},"content":{"rendered":"<p><em>eFinancialCareers.de<\/em><\/p>\n<p>Der Aufbau einer Karriere im Banking stellt heute schon eine Herausforderung dar \u2013 die Ruinierung jedoch ein Kinderspiel. Angesichts der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt fu\u0308r Finanzprofis la\u0308sst sich ein Karriere-Fauxpas kaum noch mit einem Jobwechsel beheben. Daher haben wir zusammengestellt, welche Fehler Banker bei einem strategischen Karriereaufbau tunlichst vermeiden:<\/p>\n<p>1. Ungeduld<\/p>\n<p>\u201eDer gro\u0308\u00dfte Karrieregegner ist die eigene Ungeduld\u201c, meint Gunnar Belden, Gescha\u0308ftsfu\u0308hrer der Maturias Personalberatung in Potsdam. Oftmals zahle es sich aus, in der Karriere ein wenig auf die na\u0308chste Gelegenheit zu warten. \u201eTiming ist<br \/>\ndefinitiv einer der wichtigsten Faktoren der Karriereplanung.\u201c Vor einem internen oder externen Wechseln empfiehlt Belden zuna\u0308chst die inhaltlichen und beruflichen Mo\u0308glichkeiten des aktuellen Jobs auszuscho\u0308pfen.<\/p>\n<p>2. Risiko eines Arbeitsplatzwechsels<\/p>\n<p>Ganz a\u0308hnlich sieht dies ein Frankfurter Personalberater, der lieber ungenannt bleiben mo\u0308chte: \u201eViele unterscha\u0308tzen, welches Risiko jeder Wechsel in sich birgt.\u201c Regelma\u0308\u00dfig wu\u0308rden Finanzprofis wegen 10.000 Euro mehr im Jahr oder wegen gewisser Unstimmigkeiten einen Arbeitsplatzwechsel riskieren. \u201eWenn man 10.000 Euro auf die Monate herunterbricht und dann auch noch Steuern und Abgaben abzieht, dann bleibt oft keine ada\u0308quate Risikopra\u0308mie u\u0308brig\u201c, warnt der Headhunter. Bei neuen Arbeitgebern wu\u0308rden Finanzprofis oft auf neue Probleme sto\u00dfen. U\u0308berdies ko\u0308nnten sich schon in der kurzen Zeit zwischen Unterzeichnung des Arbeitsvertrags und dem Antritt Fu\u0308hrungskra\u0308fte oder Umfeld a\u0308ndern. Eine Ku\u0308ndigung in der Probezeit sei daher keine Seltenheit und die Jobsuche im heutigen Arbeitsmarkt schwierig. \u201eVon der Seitenlinie fa\u0308llt die Jobsuche deutlich schwerer\u201c, warnt der Personalberater weiter.<\/p>\n<p>3. Jobhopping<\/p>\n<p>Viele verschiedene Jobs in kurzer Zeit kommen bei kaum einem Arbeitgeber gut an. Dabei wird ein rascher Jobwechsel am Karrierebeginn eher akzeptiert als spa\u0308ter. Es la\u0308sst sich aber kaum beziffern, wie viele Wechsel angemessen sind. \u201eEin solcher Rhythmus liegt im Auge des Betrachters\u201c, meint Belden. \u201eWas Konservative fu\u0308r zu<br \/>\nrasche Wechsel halten, kann von Progressiven positiv bewertet werden\u201c, sagt Belden.<\/p>\n<p>Im Regelfall solle ein Wechsel nur aus nachvollziehbaren Gru\u0308nden erfolgen. \u201eDie Frage, warum ein Wechsel erfolgt, ist wichtiger als wann\u201c, betont Belden.<\/p>\n<p>4. Zu ambitionierte Karrierepla\u0308ne<\/p>\n<p>Viele Finanzprofis wollen aus dem Back oder Middle Office ins Front Office aufsteigen oder gleich den Sektor \u2013 etwa vom Investment Banking ins Asset Management \u2013 wechseln. \u201eViele fu\u0308hlen sich nach einer gewissen Zeit berufen, etwas anderes zu machen \u2013 etwa nach einigen Jahren im Sales Support ins Sales zu wechseln oder aus der Fondsbuchhaltung ins Portfoliomanagement\u201c, berichtet Headhunter <strong>Patrick Riske<\/strong> von <strong>Fricke Finance &#038; Legal<\/strong> in Frankfurt. Wer dies anstrebe, sollte sich genau u\u0308berlegen, ob er fu\u0308r den erstrebten Job wirklich geeignet sei. \u201eOft werden die kulturellen Unterschiede z.B. zwischen Investment Banking und Asset Management unterscha\u0308tzt\u201c, warnt Riske. \u201eWenn das dann nicht klappt, dann hat man einen Bruch im Lebenslauf. Das kann leicht als Scheitern ausgelegt werden\u201c, erga\u0308nzt Riske.<\/p>\n<p>5. Auszeiten wa\u0308hrend des Karriereaufbaus<\/p>\n<p>Auszeiten von der Karriere sind ganz gro\u00df in Mode: Seien es Sabbaticals, Elternzeit fu\u0308r Va\u0308ter oder ein Masterstudium oder Promotion. \u201eSich einige Jahre auszuklinken, kann schon zum Problem werden\u201c, warnt Headhunter Rolf Behrens von Banking Consult in Bad Nauheim. Wa\u0308hrend die ehemaligen Kollegen die Zeit nutzen, um ihrer Karriere voranzutreiben, verbringt so mancher Banker lieber Zeit in Garten oder Ho\u0308rsaal. \u201eWenn der Arbeitgeber einen MBA oder eine Promotion unterstu\u0308tzt, kann dies von Vorteil sein\u201c, erga\u0308nzt Behrens. \u201eSelbstversta\u0308ndlich ist das aber nicht.\u201c<\/p>\n<p>6. Negative Haltung gegenu\u0308ber Vorgesetzten<\/p>\n<p>Weiter warnt Belden davor, mit seinen Vorgesetzten zu sehr \u201eins Gericht zu gehen\u201c. Schnell entwickle sich eine negative Einstellung zu einem perso\u0308nlichen Affront. \u201eGern wird dem Vorgesetzten der schlechtmo\u0308glichste und kein guter Wille unterstellt\u201c, beobachtet Belden. Das ziehe rasch negative Konsequenzen fu\u0308r die Karriere nach sich. \u201eChoose your attitude\u201c, lautet sein Rat. Eine wohlwollende Einstellung gegenu\u0308ber dem Chef verbessere die Karriereperspektiven. \u201eAllerdings sollte man sich auch nicht in eine zu naive Rolle mano\u0308vrieren\u201c, schra\u0308nkt der Karrierecoach ein.<\/p>\n<p>7. Treten Sie nicht nach unten<\/p>\n<p>\u201eVerlassen Sie sich nicht zur sehr auf Hierarchien\u201c, sagt Belden. Da aus Mitarbeitern gelegentlich Vorgesetzte werden, berge die schlechte Behandlung von Untergebenen ein veritables Risiko in sich. \u201eEin respektloser Umgang mit Kollegen ist<br \/>\nsicher nicht fo\u0308rderlich. Das gilt sowohl nach unten als auch nach oben.\u201c<\/p>\n<p>8. Fokussierung auf das liebe Geld<\/p>\n<p>Bei Geld handelt es sich um einen kurzfristigen Motivator. Rasch wird das neue Gehalt als Selbstversta\u0308ndlichkeit betrachtet. \u201eEinen der gro\u0308\u00dften Karrierefehler besteht darin, fu\u0308r ein paar tausend Euro mehr im Jahr den Arbeitgeber zu wechseln\u201c, warnt Behrens. So mancher Banker wu\u0308rde nur des Geldes wegen von einer erst- zu einer zweitklassigen Adresse wechseln. \u201eEs gibt Banker, die tingeln dann in ihrer Karriere nach unten\u201c, sagt Behrens kopfschu\u0308ttelnd. Ein Wechsel von z.B. einer erst- zu einer zweitklassigen Adresse du\u0308rfe lediglich erfolgen, wenn damit mehr Verantwortung \u2013 und namentlich Fu\u0308hrungsverantwortung \u2013 verbunden sei. \u201eAchten Sie auf die perso\u0308nliche Weiterentwicklung\u201c, betont Behrens.<\/p>\n<p>Unterdessen vergleicht Belden den Karriereaufbau mit einem Marathonlauf. \u201eSelten ist jemand gut beraten des Geldes wegen in die falsche Richtung zu sprinten. Vielmehr gilt es langsam in die richtige Richtung zu laufen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>eFinancialCareers.de Der Aufbau einer Karriere im Banking stellt heute schon <a href=\"https:\/\/f-finance.de\/en\/die-verheerendsten-karrierefehler-von-bankern\/\">&#8230; <br \/><span class=\"mehr-link\"><br \/>\u2192 Zum Artikel<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-1296","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1296","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1296"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1296\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1297,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1296\/revisions\/1297"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1296"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1296"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/f-finance.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1296"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}